#59 Eine Frau macht Welle- Rajeshwari Chatterjee
Shownotes
Rajeshwari Chatterjee war eine indische Ingenieurin und Pionierin der Mikrowellen- und Antennentechnik, die in einer Zeit arbeitete, in der Frauen kaum Zugang zu technischen Berufen hatten. Trotz großer gesellschaftlicher Hürden studierte sie erfolgreich, promovierte in den USA und kehrte anschließend nach Indien zurück, um dort eines der ersten Labore für Hochfrequenztechnik aufzubauen. Mit begrenzten Mitteln legte sie die Grundlagen für wichtige Technologien wie Radar und Kommunikation und bildete zahlreiche Ingenieur*innen aus. Ihr Einfluss war weniger sichtbar, aber nachhaltig – sie prägte ganze Generationen und stärkte insbesondere Frauen in der Wissenschaft.
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00:00:00: Hallo zusammen!
00:00:01: Heute möchte ich euch und meiner Schwester gerne von einer Frau erzählen, die zwar nichts Weltbewegendes erfand – aber trotzdem vieles veränderte.
00:00:09: Wer war die Frau, die ohne große Bühne die technische Zukunft eines ganzen Landes mitgestaltete?
00:00:15: Die Bilder dazu findet ihr wie immer auf Instagram unter sisterreactunterstrichpodcast.
00:00:21: Also seid gespannt und hört rein.
00:00:22: Viel Spaß wünscht Euch Christina.
00:00:27: Das ist Sister
00:00:28: React Der True Story Podcast mit Information, Emotion
00:00:32: und Reaktion.
00:00:34: Von nun mit Melly und Christina.
00:00:41: Hallo Christina
00:00:43: Hallo Melly!
00:00:45: Willkommen zu einer neuen Folge von Sister React.
00:00:48: Heute erzähle ich eine Geschichte über eine Frau die eigentlich nichts Wesentliches erfunden hat aber der noch besonders war.
00:00:55: Die Frauen die es heute geht heisst Reshashwari Chatterjee.
00:00:59: Sie wurde in den Innern geboren.
00:01:02: Racheshwari Sheteji war die Tochter eines Anwalts und erhielt ihre Grundschulausbildung, in einer von ihrer Großmutter Mütterlichseits gegründeten Bildungseinrichtungen für Frauen.
00:01:14: Diese nennt man Mahila Seva Samajash in Bangalore, die auch von Matagandi besucht wurde, weil sie recht einmalig zu der Zeit war.
00:01:26: Und ich glaube auch heutzutage noch recht einmalig ist.
00:01:30: Wenn sie eigentlich nichts Wesentliches erfunden hat, aber dennoch besonders war... Was denkst du?
00:01:35: Könnte Sie ausgemacht haben?
00:01:38: Also von dem was Du bisher erzählt hast hatte ich gerade in die ersten Gedanken ob sie vielleicht Mädchen und Frauen an so Natursenschafttechniker herangeführt hat also ob es vielleicht Lehrerinnen geworden ist später oder sich irgendwie für Menschen in Armut eingesetzt hat mit Bildungsansätzen.
00:01:53: das war mein erster Gedanke.
00:01:54: irgendwie
00:01:56: Ja, deswegen habe ich dich auch in diese Richtung geführt.
00:01:58: Ist aber falsch.
00:01:59: Vielen Dank!
00:02:01: Gerne.
00:02:01: So habe ich es gerne.
00:02:04: Ich hab dir ein Foto geschickt auf dem Apparat relativ viele Informationen zu finden sind und beschreib doch mal gerne was du siehst.
00:02:11: also Du hast nicht ganz unrecht, aber sie ist nicht Lehrerin geworden.
00:02:15: Okay Also ich sehe auf dem Foto eine Büste quasi einen Sockel wo drauf eine Büster ist von ihr.
00:02:24: Ich glaube, so eine Bronzestatue oder sowas ist das.
00:02:26: Aber man sieht eben nur den Oberkörper mit einem Sarri so halb angeschnitten und sie trägt ne Brille.
00:02:33: Genau!
00:02:33: Sonst kann man jetzt nicht viel zu ihr sagen weil es einfach eine Bronze Statue quasi ja ist.
00:02:37: Und darunter ist ein rotes Schild wo steht Dr.
00:02:42: Raieshwari Chatterjee Engineering.
00:02:46: So sprichst du das ein aus Chatter Jee?
00:02:48: Ja ich habe gerade gesagt dass ich total Französisch wie's ausgesprochen
00:02:54: hab.
00:03:00: Ja, es ist C-H-A-T-T E-R-J-E.
00:03:05: Ich weiß es nicht.
00:03:08: Aber ja, egal!
00:03:09: Es ist hier Nachname genau und darunter ist ein etwas längerer Text.
00:03:13: Soll ich den vorlesen oder möchtest du einfach gleich noch ein bisschen erzählen?
00:03:16: Genau, ich würde einfach ein bisschen erzählt weil der Text ist wirklich ganz oder recht lange... Und alles was da drin steht, werde ich sowieso auch noch mal erzählen als Meister davon auf jeden Fall.
00:03:27: Und zwar hat sie sich ganz arg in der Forschung auf Mikrowellen und Attennentechnik fokussiert.
00:03:36: also Sie ist ein Ingenieurin gewesen zu der Zeit was damals schon besonders war und ist sogar Professorin geworden und hat eben im Fachbereich Mikrowell- und Anlagentechnika quasi darauf geforscht.
00:03:51: Um das so ein bisschen historisch einzuordnen, was schätzt du wann die Mikrowelle erfunden wurde?
00:03:58: Oh Gott!
00:03:59: Ich hatte mal im Physikunterricht da sind zu uns so Physiktidaktiker gekommen.
00:04:04: Da ging es um das Funktionsprinzip der Mikrowell und ich habe das richtig gut verstanden.
00:04:07: Ich könnte jetzt heute nicht mehr erklären aber die haben das wirklich sehr gut uns beigebracht.
00:04:11: deswegen habe Wie sagt man das?
00:04:13: Gutes physikalisches Verhältnis zur Mikrowelle.
00:04:15: Ich habe aber leider gar keine Ahnung, wann die erfunden wurde.
00:04:18: Aber da sie ja Elektrizität und sowas brauchte... Ja jetzt müsste ich genau wissen, wer es dann alles so war.
00:04:25: Ich sag mal so im neunzehnten Jahrhundert vielleicht.
00:04:29: Also grundsätzlich sind ja die Mikrowellen wenn du sie nur als Welle betrachtest Und nicht als das Gerät die Mikro.
00:04:36: Aber ist ja beides, also ich hab nach Beidem natürlich irgendwo gefragt.
00:04:41: Ich dachte du gehst jetzt vielleicht ein bisschen auf die Mikrowelle an sich rein?
00:04:45: Aber es ist egal!
00:04:46: Ich kann da ja drauf eingehen.
00:04:47: Sind elektromagnetische Wellen und elektromagneticche Wellen können halt.
00:04:52: entweder können halt sehr langsam oder auch sehr schnell schwingen und die langsam schwingenden Wellen sind in der Regel halt radiowellen, nennt man Radiowellen.
00:05:01: Und diese sehr schnell-schwingende Welle sind Mikrowellen.
00:05:04: Die Mikrowelle sind besonders wichtig weil sie eben sehr viel Informationen übertragen können.
00:05:09: Sie können gezielt gebündelt werden und sie können große Entfernung überbrücken.
00:05:15: Auch aufgrund dieser Eigenschaft, wenn sie unter anderem für Radar- und Satelliten genutzt.
00:05:21: Der Physiker James Clark Max Maxwell sagt im neunzehnten Jahrhundert theoretisch voraus, dass das elektromagnetische Wellen gibt – also auch die Mikrowellen.
00:05:32: Und in den Achtzehn oder Achtziger Jahren bewies der deutsche Physiker Heinrich Herz experimentell die Existenz dieser Wellen.
00:05:42: dabei erzeugte und maßt ja auch die Wellen im Mikrowellbereich.
00:05:46: Also Achtzel-Achziger Jahre!
00:05:48: Also, das ist Jahrhundert.
00:05:50: Aber ich habe es echt ein bisschen lachend, dass du
00:05:52: den Mikrowellen
00:05:53: an sich...
00:05:54: Aber jetzt kommen wir ja zum Mikrowelle!
00:05:59: Zum Gerät, zu dem Geräte-Mikrowelle.
00:06:01: Der Ingenieur Percy Spencer entdeckte in nineteen vierzig Zufällig des Mikrowellens auch Nahrung erhitzen können.
00:06:09: Er hatte nämlich bei einem Experiment einen Schokoriegel in seiner Tasche der dann schmolz als er eben mit dem Radarsystem arbeitete und im Endeffekt in dieser Welle stand.
00:06:20: Und daraus entstand dann der Mikrowellenherd, und es hat fünfundvierzig.
00:06:24: Okay.
00:06:25: Ja, und dann kommt eigentlich erst so... Also gerade im zwanzigsten Jahrhundert kommt dann wirklich die gezielte Wissenschaft von diesen Mikrowollen für Radar- und Kommunikation.
00:06:36: Das heißt zu Rachevari's Zeit war das noch ein recht junges Forschungsgebiet?
00:06:41: Darauf wollte ich so ein bisschen hinaus.
00:06:42: Ah
00:06:43: ja!
00:06:45: Noch mal zu Rajeshwari.
00:06:46: Sie wurde in der Jahr neunzehnzwanzig in Indien geboren und das ist eine Zeit, in der Indien noch unter britischer Kolonialherrschaft stand.
00:06:53: Das heißt Technik, Wissenschaft, Universitäten – all das war auch zurzeit noch weitgehend Männern vorbehalten.
00:07:00: Und als sie beschloss, in den fünftiger Jahren Ingenieuren zu werden, war das immer noch ziemlich ungewöhnlich.
00:07:06: Eigentlich war es fast undenkbar denn Frauen sollten heiraten und keine Gleichung lösen.
00:07:13: Nicht, dass sie das nicht konnten.
00:07:14: Aber es war eben nicht vorgesehen, dass eine Frau ist Indien etwas Technisches erforscht?
00:07:19: Es gab fast keine Frauen im technischen Bereich und ein großer Hauptgrund war eben, dass in Indien bis in den neunzehntvierziger Jahren die Frauen praktisch keinen Zugang zu Ingenieurstudien gegen hatten.
00:07:33: Tatsächlich schlossen erst Anfang der neunzentvierzig Jahre die ersten drei Frauen überhaupt Ingenieurs-Studien ab in Indie.
00:07:42: Das zeigt Als die Neustadt fünftiger Jahre begann, war weibliche Beteiligung da noch ganz am Anfang besonders im technischen Bereich.
00:07:50: Und gesellschaftlich waren technische Berufe ganz klar als Männerdomäne definiert.
00:07:56: Auch grundsätzlich befanden sich die Frauen in dieser Zeit in der Phase des Übergangs eigentlich so kann man sagen zwischen den Hoffnungen der Unabhängigkeit und den Realitäten einer weiterhin patriarchal geprägten Gesellschaft.
00:08:12: Nach der Unabhängigkeit, und der Verabschiedung der Verfassung waren Frauen formell den Männern gleichgestellt.
00:08:21: Sie erhielten das allgemeine Wahlrecht und die Gleichberechtigung wurde in der Verfassung festgeschrieben.
00:08:28: Was das genau bedeutete heißt eigentlich dass Frauen auch endlich öffentliche Ämter übernehmen konnten.
00:08:33: Es gab dann eben die Gesundheitsministerin, und es gab die erste Frau.
00:08:39: Die Präsidentin der UN-Generalversammlung wurde aus Indien.
00:08:44: Das waren schon rechtliche Erhöhungen geschaffen.
00:08:49: Sie auch große Erwartung näherten vor allen Dingen an die gesellschaftliche Emanzipation in Indien, aber trotz dieser Fortschritte blieb die gestschaftliche Stellung vieler Frauen traditionell eingeschränkt.
00:09:03: Besonders auf dem Land dominierten weiterhin das Patriarchat, Frauen blieben oft in den Haushalt und Familie gebunden.
00:09:13: Bildungsschancen für Mädchen waren begrenzt – insbesondere in ärmeren Regionen.
00:09:18: Die wichtigste Voraussetzung, die technische Ausbildung war einfach schwer erreichbar.
00:09:22: Nur wenige Hochschulen ließen Frauen überhaupt zu.
00:09:26: Frauen mussten oft aktiv gegen seltschaftliche Norm handeln um ihre Töchter ins Studium zu
00:09:30: ermöglichen.".
00:09:32: Frauen waren einfach primär Hausfrauen und Mütter.
00:09:36: Ingenieuren galten oder der Beruf als Ingenieurin galt, als unangemessen und unweiblich.
00:09:41: Heirat und Familie hatte meist Vorrang vor der Karriere.
00:09:45: Selbst qualifizierten Frauen standen unter Druck dem Beruf aufzugeben.
00:09:51: Auch religiös und kulturelle Tradition wie das Purdar-System bestanden in Teilen der Gesellschaft immer noch fort.
00:09:57: Kannst du dir unter dem purdar oder auch pardar System etwas vorstellen?
00:10:02: Nicht wirklich, also das einzige was mir zur indischen Gesellschaft einfällt ist dieses Kastensystem.
00:10:07: Das hat mir glaube ich in irgendeiner Folge sogar auch schon mal kurz angerissen aber ich weiß nicht ob dass ein Zusammenhang hat.
00:10:12: Genau das gibt es noch, aber es ist nicht dieses KASTENSYSTEM.
00:10:15: Dieses Kastendsystem ist ja durch die ganze Gesellschaften betrifft sowohl Männer als auch Frauen und das Purda- oder Parasystem ist eigentlich kurz gesagt die Abschottung bzw.
00:10:25: Die Abschirmung von Frauen, also die soziale und religiöse Geschlechtertrennung.
00:10:31: Frauen werden verschleiert durch Kleidungen oder sogar eingesperrt oder abgesondert im Haus um sie vor fremden Männern zu verbergen.
00:10:40: Und das war eben da zu der Zeit obwohl es auch jetzt gesetzlich verankert war was in Teilen der Gesellschaft immer noch so, dass das System bestand und Frauen eben verschleiert wurden.
00:10:52: Und auch abgesondert wurden im Haus.
00:10:54: Das klingt ganz schrecklich.
00:10:56: Ja gut ja ich meine in manchen Ländern haben wir das auch immer noch.
00:11:00: Ja und
00:11:01: es klingt auch schrecklig.
00:11:02: Ich finde die Vorstellung also selbst so abgesonder zu werden irgendwie ganz unangenehm.
00:11:09: Ja ich auch.
00:11:10: Das stimmt.
00:11:14: Es gab aber auch politische aktive Frauen und die haben auch in diesem, ich sag mal Freiheitskampf eine ziemlich bedeutende Rolle gespielt.
00:11:21: Man muss allerdings auch sagen dass es dann, ich sage mal nachdem das auch gesetzlich verankert wurde.
00:11:26: irgendwie gab es eine Phase der Stagnationen in Indien.
00:11:30: Historikerinnen bezeichnen die neunzehntfünfziger- und neunzelsechzigere Jahre oft als die stillen Jahrzehnte des indischen Feminismus ist.
00:11:39: Es gibt so Organisationen wie All Indian Women's Conferences oder die National Federation of Indian Women, die ihre Arbeit natürlich fortsetzen.
00:11:48: Aber sie konzentrierten sich eher auf Bildung, Sozialarbeit, Wohlfahrt – kaum auf die richtige politische Gleichberechtigung.
00:11:58: Auch die offene feministische Kritik blieb eher selten in der Zeit.
00:12:03: Das heißt, die Jahren waren für die Frauen geprägt von rechtlicher Gleichstellung aber soziale Ungleichheit.
00:12:11: Ich hatte vorhin ja schon so ein bisschen erzählt, die Erfolgschancen in Frauen... ...in den technischen Brufen in Indien in dieser Zeit war wirklich extrem gering und ich bring das nochmal so auf den Punkt weil ich halt eben finde sie hatten sehr junges Forschungsgebiet gehabt und sie war eben als Frau musste sich da einfach durchsetzen in einem technischem Beruf oder technischen Bereich oder Ausbildung reinzukommen in der Zeit.
00:12:40: Sie hat es geschafft, also Rasha Shbari studierte nach ihrem Abschluss in der Schulstbildung am Central College in Bangalore wo sie forty-neunzehntvierzig im Bachelor of Science mit Auszeichnungen und neunzehnfünfzig ein Master auf Science in Mathematik erwarb.
00:12:58: Nach dem Studium gingen sie in die USA da sie ein Auslandsstipendium erhielt und auch das war ein mutiger Schritt für eine indische Frau zu dieser Zeit.
00:13:07: Dort promovierte sie sogar an der University of Michigan in Hochfrequenztechnik, einem Gebiet, das später für Radar-Satellitenkommunikationen und Raumfahrt essentiell werden sollte.
00:13:20: Während der kalte Krieg die Welt Atemheat hielt und radar zu einer Schlüsseltechnologie wurde, forschte Rajeshwari an elektromagnetischen Wellen – Signalübertragung und Mikrowellen.
00:13:33: Und das machte sie präzise, leise und unbeirrt!
00:13:36: Im Vergleich zur Indien gab es in den USA gute Labore.
00:13:40: Es gab auch mehr Ausstattungen, bessere Ausstättungen und vor allem gab es mehr Geld.
00:13:45: Es konnte eigentlich nicht besser für Rajeshwari laufen.
00:13:48: Was meinst du?
00:13:49: Wie geht's mit ihr
00:13:50: weiter?!
00:13:52: Könnte mir fast vorstellen, also sie ist jetzt in den USA richtig und hat da deutlich bessere Ausstattung für ihre Wissenschaft.
00:13:59: Ja.
00:14:01: Die Frage ist ob Sie wieder zurückkehrt nach Indien oder ob Sie in den U.S.A.
00:14:03: bleibt würde ich jetzt gerade an der Stelle sagen?
00:14:06: Genau!
00:14:06: Und das wäre wahrscheinlich einfacher in den US-Ahr zu bleiben vor allen Dingen mit auch diesem Hintergrund der Frauenrechte die du grad beschrieben hast, also dieser grade sozialen... Gleichstellung oder wenn nicht vorhandene Gleichstellung von Frauen, würde ich denken wäre es der einfache Weg in den USA zu bleiben.
00:14:24: Aber irgendwie glaube ich sie kehrt zurück?
00:14:26: Genau!
00:14:27: Sie hätte in den US bleiben können aber sie keierte nach Indien zurück.
00:14:33: Indien war jung und gerade unabhängig geworden und wissenschaftlich total unterversorgt.
00:14:39: Es gab kaum Labore, kaum Geräte, kaum finanzielle Mittel.
00:14:43: Als Rajashwari an dem Indian Institute of Science im Magalor zu Lehren begann, stellte sie fest es gibt kein einziges richtig ausgestattetes Labor für Hochfrequenztechnik in den ganz Indien.
00:14:59: Sie wusste natürlich aus ihrer Zeit in den USA wie ein Labor richtig aus gestattet sein musste damit man darin forschen konnte.
00:15:06: also baute sie eins auf!
00:15:13: Provisation, Geduld und Beharrlichkeit.
00:15:17: Sie entwickelte Versuchsaufsbauten aus einfachsten Materialien, ließ Geräte selbst anfertigen, schrieb sogar Lehrbücher – weil es keine passenden gab!
00:15:26: Die Studierenden lernten bei ihr nicht nur Theorie sondern auch wie man unter realen Bedingungen forscht mit knappen Ressourcen aber mit hohen Ansprüchen.
00:15:36: Rajeshwari wurde die erste Professorin für Ingenieurswissenschaft in Indien und damit eine Ausnahmeerscheinigung in einer durch-unddurchmännlich geprägten Disziplin.
00:15:48: Ihre Forschung legte die Grundlagen für Radar- und Attennentechnik in Indien Technologien, die später für zivile Luftfahrt, Wetterbeobachtungen, Kommunikation und auch für die nationale Sicherheit entscheidend wurden.
00:16:01: Doch während Institutionen wuchsen und Programme entstanden blieb ihr Name meist im Hintergrund Denn sie war keine Selbstdarstellerin.
00:16:12: Sie wollte einfach arbeiten und forschen.
00:16:14: Dabei veröffentlichte Raschischwari über hundert Forschungsarbeiten und sieben Bücher, betreute mehr als zwanzig Doktoranden.
00:16:27: Noch etwas Revolutionäres.
00:16:28: Sie förderte gezielt Frauen – nicht mit großen Reden, sondern mit einer Selbstverständlichkeit!
00:16:34: Für sie war klar Talent hat kein Geschlecht.
00:16:37: Viele ihrer Studentinnen sagten später, sie hätten ohne Rache Schwari nie geglaubt, dass eine Karriere in der Technik möglich sei.
00:16:45: Rache Swarri verstand sich nicht primär als Aktivistin, doch ihr Wirken war faktisch feministisch.
00:16:52: Als die Ninzeund Zweihn Achtzig als Professorin in Ruhr stand ging aus dem Indian Institute of Science Ausschied arbeitet sie mit der Indian Association for Women's Studies zusammen und konzentrierte ihre Bemühungen auf die Stärkung von Frauen und die Förderung der unterprivilegierten durch Sozialprogramme.
00:17:13: Spät erhielt sie an Erkennung, nationale Wissenschaftspreise, Ehrungen, Professuren und noch mehr.
00:17:20: Doch international ist die Name bis heute kaum bekannt.
00:17:23: Dabei steht sie sinnbildlich für eine ganze Generation von Frauen im globalen Süden, deren Leistung stille Grundlage moderner Technologien legte.
00:17:33: Rajaswari's Arbeit trug auf wesentlich dazu bei, dass Indien eine eigene Expertise in Radar- und Kommunikationstechnik aufbauen konnte – und damit eben nicht vollständig von westlicher Technologie abhängig blieb!
00:17:48: Indem sie viele Ingenieure und Ingenieurinnen ausbildete, die später in Forschung, Raumfahrt, Verteidigung, Luftfahrt oder Telekommunikation arbeiten und dort Schlüsselpositionen übernahm, war ihr Einfluss zwar nicht spektakulär, dafür aber strukturell und enorm nachhaltig.
00:18:05: Rascishwari Chatterjee Stab-Zwanzigzehn.
00:18:09: Keine Rakete trägt ihren Namen, kein Satellit, keinen populären Mythos Aber jedes Radarsignal, jede Antenne, jede drahtlose Verbindung in Indien trägt ein Stück ihres Denkens in sich.
00:18:20: Sie hat nicht nur Technik erforscht – sie hat den indienischen Strukturen geschaffen!
00:18:24: Und sie hat bewiesen, dass wissenschaftliche Exzellenz nicht dort entsteht, wo Ressourcen im Überfluss vorhanden sind sondern dort, wo Menschen sich weigern, sich begrenzen zu lassen.
00:18:35: Racheshwari's Chatterjee war keine Randfigur der Technikgeschichte, sie war eine ihrer stillen
00:18:41: Architektinnen.".
00:18:43: Und das war meine Geschichte zu Rajeshwari Chathaji.
00:18:48: Ich habe richtig Gänsehaut mit diesen letzten Sätzen, die du gesagt hast – ich finde das eine richtig tolle Sichtweise auch!
00:18:54: Ich finde es auch cool dass doch das was ich vermutet habe, dass sie Mädchen und Frauen unterstützt in diesen technischen Fächern so ein bisschen doch stimmte am Ende, ne?
00:19:03: Ja, das stimmt auch.
00:19:05: Aber es waren nicht ihre Hauptaufgaben, ne Sie hat natürlich erst mal ... auf sehr kagem Wissenschaftsboden etwas aufgebaut, was ich schon alleine ultra beeindruckend finde.
00:19:14: Also sich nicht in das gemachte Nest zu verkriechen und zu sagen hier kann ich jetzt meine Exzellenz entfalten, sondern zu sagen nee... Ich geh nach Hause und baue da selber was auf mit meinem Wissen was ich jetzt habe Und lasse dann auch andere gerade Frauen also und auch Männer ja sicher auch ne?
00:19:30: Du hast ja genau gesagt dass für sie Talent einfach kein Geschlecht hat.
00:19:33: alle daran teilhaben.
00:19:34: Das finde ich echt sehr sehr vorbildlich und sehr cool.
00:19:38: Also klingt total nach einer inspirierenden Frau und auch nach einer sehr bescheidenen Frau irgendwie.
00:19:44: Ja, glaub ich auch!
00:19:45: Ich fand sie auch irgendwie spannend und direkt sympathisch.
00:19:49: als ich mehr über Sie gelesen habe oder alles was ich über Sie gelegen habe, hab' ich oft gedacht, dass ein Mensch es ist... ich hätte sie irgendwie gerne auch mal vielleicht erlebt oder kennengelernt oder so, ich mein das ist natürlich sehr weit hergeholt da sie in Indien gearbeitet hat oder in den USA vielleicht auch noch aber ... glaube ich auch eine ganz stille Person war, aber eine ganz sympathische und freundliche und ehrliche Person war.
00:20:12: So ist so eine Einschätzung was man so über sie liest, so wirkt das zumindest auf mich.
00:20:19: Deswegen fand ich es irgendwie spannend obwohl sie jetzt nicht irgendwie... Und ich muss auch sagen ich hätte zwar gesagt die erste Professorin im Ingenieuswesen in Indien geworden Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher.
00:20:32: Manche Quellen sagen ja und manche gehen auch eine andere Person an, deswegen war ich da mir gar nicht so ganz sicher.
00:20:38: Ich habe es jetzt erst mal mit aufgenommen weil es eben auch Quellen ab dies gesagt haben.
00:20:42: aber das ist ja eigentlich auch nicht das was sie ausmacht dass die erste Professorin geworden ist sondern wirklich was sie da an nachhaltiger Struktur für ihr Land geschaffen hat.
00:20:51: obwohl genau wie du es gesagt hast sie hätte es natürlich irgendwie vielleicht einfacher haben können
00:20:56: macht zumindest total den Eindruck finde
00:21:00: Genau, das war meine Geschichte und ich hoffe sie hat euch unterhalten.
00:21:05: Ganz herzlich Dank Schwester Herz!
00:21:06: Und wir verabschieden uns für heute.
00:21:08: Wir freuen uns auf die nächste Folge.
00:21:10: Bis bald,
00:21:29: macht's
00:21:30: gut!
00:21:38: Moderation Christina Tiso und Melanie Vogelpol.
00:21:41: Musik Tel Tiso.
00:21:44: Produktion Melanie Vogelpool.
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